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Gottfried Fuchs schrieb am 08.03.2010 um 10:39 Uhr
Wär` zwar schön gewesen,-...doch nach dem Genuss des Interview`s Herrn Haneke`s in der "Süddeutschen" vom Wochenende glaub` ich zu spüren, dass der "Oscar" für ihn nicht das Maß der Dinge ist.
Beeindruckend, wenn er sagt, dass er nicht Filme "für eine Zielgruppe" macht, sondern solche, die er "selbst gern sehen möchte".
d`accord, Herr Haneke-!
Noch viele "Chancen der Gnade" wünscht Ihnen von Herzen -und nicht ganz uneigennützig... ;-) -
Gottfried Fuchs
Gottfried Fuchs schrieb am 06.03.2010 um 20:07 Uhr
Wahrlich beklemmend und erschütternd große Kunst:
Mit minimalen Mitteln, faszinierend einfacher, ja, karger Inszenierung auf den Punkt kommen, den Zuschauer emotional richtiggehend in die Geschichte hinein\"zwingen\",-
zeigen, wie und wodurch der Nährboden der folgenden, verhängnisvollen Jahre und Jahrzehnte bereitet wurde...
Da braucht es nicht viele Worte, keine Musik:
\"Weniger ist mehr\",- und hier sehr, sehr gut und sehr viel...
\"Zukunft braucht Herkunft\":
Wir müssen unsere Geschichte kennen, verstehen und begreifen, um sie überwinden,-
um uns entwickeln zu können.-
Großes Kompliment, großes Dankeschön an Herrn Haneke, die Darsteller, an alle, die mitgewirkt haben, diesen Not-wendigen, aufrüttelnden, aufklärenden Film zu schaffen.
Kristin schrieb am 02.03.2010 um 10:53 Uhr
Ein wahnsinnig guter Film. Eine neue Mischung aus einer Kriminalgeschichte und sogar einem kleinen bisschen Horror und natürlich Historiendrama. Die Kinder sind überfordert damit, dass ihr eingeprügelter Idealismus nicht mit der Realität übereinstimmen kann und reagieren brutal-denken jedoch sie handeln gut-so wie ihr Vater. Er rechtfertigt seine Prügelstrafen damit,den Kindern nur Gutes zu wollen.Die Darsteller, insbesondere die Kinder, sind unfassbar brilliant. Einziger Minikritikpunkt: die winzigen Buchstaben der Credits. Ich habe die nicht lesen können. Brauche einen größeren Fernseher. :-)
Román schrieb am 24.02.2010 um 20:15 Uhr
No me cansaré nunca de ver films de Hanecke. Es como un cirujano diseccionando la historia con una mano firme. Y el personaje de Eva es, en manos de esa actriz, una joya para enmarcar
franklin schrieb am 19.02.2010 um 18:17 Uhr
Der Film ist sehr beeindruckend, beunruhigend, seltsam außergewöhnlich, er hat mir gefallen, in seiner sonderbarkeit, aber ich muss sagen intellektuell war ich ein bisschen überfordert, die Geschehnisse waren so unerklärt, Wer hat es getan und was hat die Geschichte mit dem ersten Weltkrieg zu tun?????


